Peking-Ente



     
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Peking-Ente

      1        bratfertige Ente von etwa
               2 kg
      2 tb     Honig
    300 ml     heisses Wasser
   1750 ml     kochendes Wasser
     12        Frühlingszwiebeln (nur
               weisse Teile)
      1 lg     Salatgurke
               (in feine streichholzgrosse
               Streifen geschnitten)
               Hoisin-Sauce oder süsse
               Bohnensauce
  25-30        Mandarin Pfannkuchen
               (Rezept folgt)


Den Honig mit dem heissen Wasser mischen und warm stellen.

Die Ente in einem Durchschlag legen. Mit dem kochenden Wasser
auf allen Seiten abbrühen, dann trockentupfen und in eine
grosse Schüssel legen.

Die Honigmischung wiederholt über die Ente giessen
(einschliesslich Hals und Flügel) und mit einem Pinsel
verstreichen. Die Ente muss völlig mit der Honigmischung
getränkt sein.

Die Ente 10-24 Stunden an einem luftigen, kühlen Platz
aufhängen, bis die Haut völlig trocken ist. Die Haut NICHT
einstechen oder verletzen!!

Die Ente mit der Brustseite nach oben auf einen Rost legen und
im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 20 Minuten rösten. (Das
Tropfblech mit etwas heissem Wasser in den Bachofen einschieben,
um abtropfendes Fett zu sammeln.) Die Haut wird dann goldbraun
sein. Die Ente umdrehen und weitere 25-30 Minuten rösten,
dann mit der Brust nach oben noch einmal 20 Minuten rösten.
Wenn die Haut zu dunkel wird, die Hitze auf 170 Grad reduzieren
ist sie zu hell, auf 190 Grad erhöhen. Beim Wenden achtgeben,
dass die Haut nicht verletzt wird. Die Ente herausnehmen und
auf dem Rost ein wenig ankühlen lassen, bevor man sie zum
Anrichten aufschneidet.

Während die Ente geröstet wird, die Frühlingszwiebeln erst
in 5 cm lange Stücke und dann längs in Streifen schneiden.
Die Gurken und die Frühlingszwiebeln auf zwei Platten
anrichten.

Für jede Person 1-2 El. Hoisin-Sauce in Schälchen anrichten.

Die Mandarin-Pfannkuchen 10 Minuten dämpfen und auf
vorgewärmten Platten anrichten.

Bevor Ihr die Ente aufschneidet, die Flüssigkeit im Innern in
ein Schüsselchen laufen lassen und für andere Zwecke
aufbewahren. Die knusprige Haut der Ente in mundgerechte Stücke
flach wegschneiden, dann das zarte Fleisch in gleicher Weise in
Scheiben schneiden. Auf vorgewärmte Platten anrichten.

Zum Essen legt man sich einen Pfannkuchen auf einen Teller,
bestreicht ihn mit etwas Hoisin-Sauce, dann legt man ein
Stückchen Haut oder Fleisch oder beides darauf, dazu ein
Stückchen Gurke oder Frühlingszwiebeln, rollt den Pfannkuchen
ein und isst ihn mit der Hand.

Variante: Geröstete Kanton-Ente

Zunächst die ersten vier Schritte wie oben beschrieben (das
Lufttrocknen kann auf 6-10 Stunden reduziert werden). Dann mischt
man   eine Marinade aus: 4 Tl. Salz, 4 Tl. Zucker, 1 1/2 Tl.
Fünfgewürzpulver, 2 Tl. Mei-Keilu-Wein oder Gin und reibt die
Ente innen und aussen sorgfältig ein. Dann wird sie wie die
Peking-Ente geröstet. Man reicht dunkle Sojasauce als Dip.



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