Lammragout in Orangensaft
1 kg Lammfleisch; aus der
Schulter oder Keule
1/4 l Wasser; (1)
400 ml Orangensaft; frisch
gepresst
1/2 Unbehandelte Orange; die in
feinen Streifen abgezogene
Schale davon
1/2 Zitrone; den Saft davon
2 Knoblauchzehen
3 Zweige frischer Thymian
200 g Schalotten
50 g Butterschmalz
Salz
1 ts Zucker
Schwarzer Pfeffer; aus der
Muehle
1/2 l Wasser; (2)
3 tb Griechischer Weinbrand
250 g Chylopittes; (kleine griech.
Nudelteigflecken)
ersatzweise in Stuecke
gebrochene Bandnudeln
70 g Graviera-Kaese; gerieben
ersatzweise Greyerzer
Das Fleisch kalt abspuelen, mit Kuechenkrepp trockentupfen,
Fett und Sehnen entfernen. In grosse Wuerfel schneiden und
in eine Schuessel legen. Orangensaft, Orangenschale und
Zitronensaft zufuegen.
Die Knoblauchzehen schaelen, halbieren und mit den
Thymianzweigen zwischen das Fleisch legen. Das Fleisch
bedeckt an einem kuehlen Platz ueber Nacht marinieren.
Schalotten schaelen, je nach Groesse laengs halbieren oder
vierteln. Ein Sieb auf eine Schuessel legen, das Fleisch
hineingeben, abtropfen lassen und trockentupfen. Den
Orangensaft aufheben, Orangenschale, Knoblauch und Thymian
beiseite legen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Gas Stufe 3-4).
Butterschmalz in einem Braeter erhitzen und das Fleisch
rundum goldbraun anbraten, bis der Fleischsaft verdampft
ist. Knoblauch und Schalotten zufuegen und glasig braten.
Den Mariniersaft und Wasser (1) zugiessen und aufkochen.
Orangenschale, Thymian, einen Teeloeffel Salz, einen viertel
Teeloeffel Zucker und eine gute Prise Pfeffer (alles bezogen
auf 6 Personen) unterruehren. Den Braeter zugedeckt auf einem
Rost auf der mittleren Einschubleiste 15 Minuten garen.
Dann die Hitze auf 180 Grad herunterschalten und weitere 15
Minuten garen.
Anschliessend das Wasser (2) und den Weinbrand zugiessen und
das Ragout mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die
Nudeln unterruehren und den Braeter zugedeckt fuer weitere 15
bis 20 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch das Gericht
einmal umruehren.
Den Eintopf mit dem geriebenen Kaese ueberstreut servieren,
dazu frisches Stangenweissbrot reichen.
Ein Rezept von: Stern